Zwenkau

Mühlenart: Pulvermühle (mit Salpeterhütte)

Wasserlauf:

Mahlgänge:


1620/1621:erbaut


1831: Wegen neu entstandener Pulvermühlen sowie der Landesteilung und dem vom Königreich Preußen eingeführte Zollsystem ist der Absatz stark eingebrochen, eines der Mühlwerke hat der Besitzer eingehen lassen, ein zweites steht seit Jahren still, nur das dritte arbeitet noch. Das zweite Werk soll umgebaut werden zur Produktion der sogenannten „Erfurter Gräupchen“ und dafür an den Müller Johann Friedrich Waitzmann verpachtet werden. Das Projekt kommt aber nicht zur Ausführung.

1840: Die Brüder Hottenroth errichten ein neues Stampfwerk mit 24 Stampfen, welches aber vor der Einweihung explodiert.

15.03.1856: Die Brüder Hottenroth erhalten die Konzessium zum Umbau der Mühle in eine Mahl-, Schneide- und Ölmühle, der Umbau wird aber durch den Verkauf der Mühle nicht durchgeführt.

1920: Brand in der Pulvermühle, welche daraufhin stillgelegt wird. Die Mühle wird in einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Formsandgewinnung umgewandelt.


1621: Hans Behr und Hans von Wirdt Mühlenbesitzer

1640: Andreas Hein Pulvermüller

1658: Blasius Tittel

1745: Johann Christoph Gerhard Mühlenbesitzer

1768: Christian Anton Hottenroth Mühlenbesitzer („Pulver-Factor“)

bis 1792: Johann Joseph Hottenroth

1819: Jacob Aloysius Hottenroth Mühlenbesitzer

1822: Carl Friedrich August Cyriacus Mühlenbesitzer, sonst Pfarrer in

Zehmen. Jacob Aloysius Hottenroth

wird Mühlenpächter.

1834: Wilhelm Joseph Aloysius Hottenroth Mühlenbesitzer

und Wilhelm Franz Joseph Hottenroth

1857: Wilhelm Otto Bieber Mühlenbesitzer

1861: Carl Wilhelm Dietrich angestellter Pulvermüller

1875: Otto Bieber und Hermann Bieber Mühlenbesitzer

1887: Emma Marie Bieber Mühlenbesitzerin

1890-1905: Carl Julius Heun Mühlenbesitzer


Pulvermühle 1620/1621 erbaut, aber zuvor werden bereits Pulvermacher im KB Zwenkau erwähnt:

1602: Peter Bödig Pulvermacher